Zuhause

Zuhause ist, wo sich das WLAN automatisch verbindet…

…und dein Zuhause ist auch der Ort, den man nutzen sollte, um sich ein kleines Sicherheits-Backup einzurichten!

Gehen wir doch einmal vom Worst-Case-Szenario aus: Du wirst beklaut, dein gesamtes Handgepäck weg, Geld, Kreditkarten, Reisepass, Handy – alles gestohlen. Was machst du? Klar, du gehst zur Polizei, aber deine Wertsachen bekommst du dort auch nicht zurück. Mit großer Sicherheit lassen sie dich aber telefonieren, so dass du zumindest deine Karten sperren lassen kannst. Die größte Rennerei fängt aber dann erst an. Umso besser, wenn dir jemand Zuhause zumindest die regionalen Dinge abnehmen könnte, wie z. B. neue Kreditkarten bestellen oder aber auch von Deutschland aus die nächsten Unterkünfte buchen und bezahlen könnte und dir per Bankexchange ein wenig Kohle übermitteln kann, bis du wieder liquide bist. Dazu gehört eine wenig aufwendige Vorbereitung und eine vertrauensvolle Person. Natürlich muss man nicht immer vom Worst-Case ausgehen, dennoch ist es ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass jemand Zuhause die Post öffnet und ggf. auf unerwartete Dinge reagieren kann. Womit du die Homebase im Vorfeld deiner Reise ausstatten solltest, habe ich hier zusammengefasst.

Deine Homebase sollte natürlich immer ungefähr wissen, wo du gerade bist, dazu ist es sinnvoll eine grobe Reiseroute aufzuschreiben im besten Fall inklusive der Kontaktdaten zu den deutschen Botschaften im jeweiligen Land, die du hier findest.

Weiterhin solltest du alle Konten und Karten auflisten, bestenfalls mit einer Kopie und den Sperrrufnummern. Ich bin so weit gegangen, dass ich meiner Homebase auch Kontovollmachten erstellt habe, dazu gehört natürlich ein gewisses Vertrauen.

Als nächstes habe ich all meine laufenden Versicherungen (in meinem Fall sind das Reisekranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung) inkl. der zugehörigen Policen kopiert.

Ein weiterer Reiter meines kleinen Ordners umfasst diverse Ausweiskopien. Reisepass, Impfausweis, Führerscheine, Personalausweis etc.

Wenn du noch andere Verträge laufen hast, irgendwo Sachen von dir lagern etc. gehören Informationen dazu ebenfalls in Homebaseunterlagen. Bei mir war es auch so, dass sich meine Arbeitslosmeldung sehr knapp mit meinem Abreisetag überschnitten hat, so dass ich ebenfalls alle Informationen vom Arbeitsamt und meinem letzten Arbeitgeber hinzugefügt habe.

Last but not least habe ich meiner Vertrauensperson noch eine Generalvollmacht, also eine Vollmacht, die meine komplette Vertretung regelt, erstellt, auch hierzu gehört natürlich vor allen Dingen Vertrauen. Ich weiß nicht, wie viel Wert so eine formlose Vollmacht im Notfall hat, tut aber auch nicht weh, sie auszufüllen. Ein Muster findet ihr hier.

Das alles habe ich in eine kleine Mappe gepackt und bei einem Bier mit meinen Eltern besprochen. Damit fühlst übrigens nicht nur du dich gut abgesichert, sondern auch dein Vertreter.

Viel Spaß beim Zusammenstellen!

LenaTravelmad
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Hej, ich bin Lena und travelmad (=reisewütig). Auf meinem Blog nehme ich dich mit auf meine Weltreise und gebe dir nützliche Tipps für deine kommenden Reisen!
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